Imants Rotoknife

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Wie funktioniert das RotoKnife.

Die meisten Sportrasen leiden mit der Zeit an gewissen Stellen unter den Folgen von „Black Layer“ und/oder „Rasenfilz“. In aller Regel wird versucht um diese Lagen von den betroffenen Stellen zu entfernen. Imants macht sich eine fortschrittlichere Sicht des Sachverhalts zu eigen und verfügt nun über bewährte Techniken um sowohl Rasenfilz als auch die Bildung von Black Layer zu verringern, ohne die Schäden und Kosten, die andere Verfahren verursachen.

Rasenfilz

Dies ist einfach die Ansammlung von organischem Material in den oberen Ebenen des Wurzelbereichs. Der Rasenfilz ist eine Ansammlung von toten Pflanzen, von schadhaften Sprösslingen, Grasschnitt, Wurzeln und vom Wind verwehten organischen Materialien, die nicht verrotten.

Manchmal wird Rasenfilz mit Vorsatz produziert, um es mal einfach auszudrücken. Landwirte lassen Gras wachsen, schneiden es, trockenen es und nennen es „Heu“. Andere schneiden es und halten es feucht und nennen es „Silage“. Demzufolge wird jedes pflanzliches Material, das schnell produziert und über einen zu langen Zeitraum entweder zu feucht oder zu trocken gehalten wird, die Tendenz aufweisen, eine organische Schicht zu bilden.

Die Rasenfilzbildung beginnt mit einem einzigen Stück „Pflanze“, das auf den Boden fällt. Sobald es den Boden berührt hat das Folgen. Nun entsteht unterhalb der Pflanzenreste ein Miniklima, das entweder kälter oder wärmer als das in der darüber liegenden Umgebung sein kann. Darüber hinaus wirken die Pflanzenreste wie eine Sperre für die Feuchtigkeit, egal ob sie nun aus dem Boden austreten, oder in diesen gelangen möchte. Die Gaszusammensetzung ist eine andere im Boden und unmittelbar über den Pflanzenresten, insbesondere, wenn diese dicht von Pflanzen umringt sind. Alle diese Faktoren verändern die Umgebung im Bereich der Pflanzenreste, was sich auf die Lebensbedingungen für die lokalen Bewohner wie Bakterien, Würmer, Pilze usw. auswirkt. In manchen Fällen wird ihre Aktivität angeregt, und in anderen vollständig verhindert. Wenn weitere Pflanzenreste hinzukommen, ändern sich die Umstände wiederum und gegebenenfalls wird das Pflanzenmaterial eine Schicht bilden, die sich als effiziente Sperre für sowohl Wasser, als auch für Luft entpuppt. Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit mit jeder weiteren Schicht geringer wird, dass Pflanzenmaterial, das auf andere Reste fällt, mit dem Boden und dessen Bewohnern in Berührung kommt. Es kann die Situation entstehen, dass das Material keine Möglichkeit hat zu verrotten wenn die Schicht nicht in erheblichem Umfang umgewühlt wird.

Die Schicht selber wird dahin tendieren, an der Oberfläche zu trocknen und darunter feucht zu bleiben, so dass sich im oberen Bereich Heu und im unteren Bereich Silage bildet. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann der Rasenfilz sich derart aufheizen, dass eine ernste Bedrohung für das umgebende Gras entsteht. Dadurch können und werden gute Bedingungen für das Wachstum von Rasenpilzen, Hexenringen und verschiedene Krankheiten geschaffen. Dieselbe Schicht kann sich von einer trockenen Fläche zu einer nassen schmierigen Fläche wandeln, insbesondere im Herbst, wenn sich Schleimpilze und Algen auf der Matte bilden. Diese Schicht kann undurchdringbar werden für Luft, was zum Ersticken der Wurzeln führt. Dies kann die Vitalität der Pflanzen beeinträchtigen, das Wachstum behindern und Vergilbung nach sich ziehen. Unter diesen Bedingungen ist die Pflanze krankheitsanfälliger und bei Neueinsaat muss mit Keimlingsbrand und vollständigem Absterben gerechnet werden.

Es ist nicht erforderlich, den Rasenfilz zu entfernen, solange er an Ort und Stelle verrotten kann. Durch ständiges schlitzen mit der geeigneten Maschine (RotoKnife) wird der Zusammenhang des Rasenfilzes vermindert so, dass Luft und Wasser durch ihn hindurch gelangen können. Gleichzeitig mischt die Schlitzscheibe Erdreich aus den unteren Schichten in den Rasenfilz hinein. Dieses Erdreich beinhaltet die grundlegenden Zutaten für den organische Abbau des Rasenfilzes. Aus diesem Grunde führt ein regelmäßiges Schlitzen mit den Scheiben zum vollständigen Abbau des Rasenfilzes, ohne dass dieser entfernt werden muss, vorausgesetzt, der Boden kann ausreichend entwässern.

Die herkömmliche Bodendurchlüftung macht dagegen den großen Fehler, dass sie ihre Wirkung zu lokal entfaltet. Aerifizieren mit Hohlstacheln ist lokal begrenzt, Vertikulieren ist lokal begrenzt, herkömmliches Schlitzen ist lokal begrenzt, Aerifizieren mit Vollstacheln ist auch lokal begrenzt. Diese Funktionen wirken lediglich auf den Bereich um den Zinken herum, während die Wirkung von Earthquake und RotoKnife Verbindungspfade durch den Wurzelbereich herstellt, durch die alle Bereiche des Wurzelbereichs miteinander verbunden werden. Dies ermöglicht das Eindringen von Luft und Wasser, um auf optimale Weise im gesamten Wurzelbereich zusammenzuwirken und die organischen Stoffe, welche die gesunde Entwicklung aller im behandelten Erdreich befindlichen Pflanzen fördern, gleichmäßig zu verteilen.

Es ist besser den Rasenfilz mit Hilfe einer fortwährenden Strategie zu kontrollieren, als zu versuchen ihn zu entfernen.